Was ist ein Kleingarten?

Diese Frage wird Sie sicherlich verwundern. Jeder von uns weiss doch wohl was ein Kleingarten ist. Sicherlich ist dies richtig. Man sollte nur von Anfang an sich klarmachen, dass es gewisse Vorgaben von Seiten des Gesetzgebers her gibt. Die wesentliche Definition für "Was ist ein Kleingarten?", wurde im Bundeskleingartengesetz eindeutig geregelt. Treffender kann man eine Definition einfach nicht abgeben.
   
Auszug aus dem Bundeskleingartengesetz
 
Ein Kleingarten ist ein Garten, der       
  1. dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung) und
  2. in einer Anlage liegt, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen, zum Beispiel Wegen, Spielflächen und Vereinshäusern, zusammengefaßt sind (Kleingartenanlage).

Kein Kleingarten ist,
  1. ein Garten, der zwar die Voraussetzungen des Absatzes 1 erfüllt, aber vom Eigentümer oder einem seiner Familienangehörigen im Sinne des § 8 Abs. 1 des Zweiten Wohnungsbaugesetzes genutzt wird (Eigentümergarten);
  2. ein Garten, der einem zur Nutzung einer Wohnung Berechtigten im Zusammenhang mit der Wohnung überlassen ist (Wohnungsgarten);
  3. ein Garten, der einem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit dem Arbeitsvertrag überlassen ist (Arbeitnehmergarten);
  4. ein Grundstück, auf dem vertraglich nur bestimmte Gartenbauerzeugnisse angebaut werden dürfen;
  5. ein Grundstück, das vertraglich nur mit einjährigen Pflanzen bestellt werden darf (Grabeland).

Diese Website gehört zum Stadtverband Bonn der Kleingärtner e.V.